
Legen Sie eine Hand auf den Bauch und spüren Sie, wie sich die Decke hebt und senkt. Zählen Sie leise bis vier beim Einatmen, pausieren Sie, und atmen Sie bis sechs aus. Stellen Sie sich vor, die Luft sei lauwarm und schwer. Wiederholen Sie fünf Runden, dann eine Pause. Vielleicht beendet ein Dankbarkeitsgedanke die Atemreise. Fragen Sie Ihr Kind, welches Bild es gesehen hat. Teilen stärkt Wirkung und macht das Ritual überraschend beliebt.

Katzenbuckel, Kindsposition und eine weiche Vorbeuge auf dem Teppich lockern Nacken und Rücken. Alles ohne Ehrgeiz, ohne Ziehen, mit freundlich geführtem Atem. Ein Kissen unter den Knien bringt Komfort, große Bewegungen werden bewusst klein. Wer mag, zählt Atemzüge statt Sekunden. Hören Sie auf Grenzen und passen Sie Varianten an. Es geht nicht um Sport, sondern um ein freundliches Gespräch mit dem Körper, das Müdigkeit willkommen heißt und Spannungen zu Bett bringt.

Eine ruhige Hand auf dem Rücken, sanfte Kreise an den Schultern, ein kurzer Fußdruck: Berührung sagt ohne Worte, dass alles gut ist. Fragen Sie um Erlaubnis, kündigen Sie Bewegungen an und achten Sie auf Signale. Ein wiederkehrendes Muster – drei Kreise, eine Pause – macht den Körpern das Loslassen leichter. Auch Selbstberührung hilft: Hand aufs Herz, tief ausatmen, flüstern, was heute gelungen ist. Solche Mikrogesten bauen Resilienz und Nähe auf.